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Fehmarnbelt-Querung

Schrägseilbrücke

Femern A/S

Die Femern A/S ist mit dem Entwurf und der Planung einer Festen Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark beauftragt.

Die Femern A/S ist ein Tochterunternehmen der Sund & Bælt Holding A/S, eines 100-prozentigen Staatsunternehmens im Besitz des dänischen Verkehrsministeriums, das bereits über Erfahrungen aus dem Bau der festen Querungen über den Großen Belt und den Öresund verfügt.

Im April 2009 wurde die Femern A/S vom dänischen Verkehrsminister entsprechend dem „Gesetz über die Projektierung einer Festen Fehmarnbeltquerung mit den verbundenen Hinterlandanbindungen“ mit der Verantwortung für die Vorbereitungsarbeiten, die Untersuchungen und die Projektierung einer Festen Fehmarnbeltquerung beauftragt.

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Kopenhagen und unterhält Büros in Burg auf Fehmarn und Rødbyhavn, Dänemark.

Die Feste Fehmarnbeltquerung

Im Herbst 2009 ratifizierten Deutschland und Dänemark den Vertrag zur Errichtung einer festen Querung über den Fehmarnbelt zwischen beiden Ländern.

Die Feste Fehmarnbeltquerung wird aus einer vierspurigen Autobahn und einer zweigleisigen, elektrifizierten Eisenbahnverbindung bestehen und 19 km über den Fehmarnbelt führen – von der Insel Fehmarn auf deutscher Seite nach Rødbyhavn auf der dänischen.

Die feste Querung wird Skandinavien noch stärker mit dem übrigen Europa verbinden und eine direkte Anbindung der skandinavischen Länder an den Norden Deutschlands und in Richtung Osten an die dynamisch wachsenden Ostseeanrainerstaaten schaffen. Ziel der kombinierten festen Straßen- und Schienenquerung ist vor allem die umweltfreundliche und wirtschaftliche Verbesserung der Transportbedingungen für Passagiere und Güter. Das Bauwerk überquert die deutsch-dänische Grenze, die zwischen den Küsten der beiden Staaten verläuft.

Absenktunnel
Die Ratifizierung des deutsch-dänischen Vertrages ist in beiden Ländern durch nationale Gesetze erfolgt. Wie im Staatsvertrag vereinbart, ist Dänemark für Entwurf, Genehmigung, Ausführung, Betrieb und Finanzierung der Küstenverbindung sowie die Hinterlandanbindungen auf dänischer Seite verantwortlich. Die feste Querung wird vorfinanziert durch Kredite, für die der dänische Staat bürgt, die Refinanzierung erfolgt ausschließlich über Mautgebühren. Dänemark bleibt der alleinige Eigentümer und Betreiber der festen Querung. Laut Vertrag ist Deutschland für die Hinterlandanbindungen auf deutscher Seite verantwortlich.


Im April 2009 beauftragte der dänische Verkehrsminister das staatliche Unternehmen Femern A/S mit dem Gestaltungsentwurf für die feste Querung. Die Entwurfs- und Genehmigungsphase ist bereits recht weit fortgeschritten: So wurden bereits bzw. werden derzeit etwa Umweltauswirkungen, Baugrund und die Sicherheit auf See untersucht sowie verschiedene Entwürfe für eine Brücke und einen Tunnel als alternative Varianten.

Am 19. März 2010 trafen sich knapp 50 Vertreter von Unternehmen, Kammern und Landesverwaltung mit den Projektmanagern Hendrik Christensen und Steen Lykke der dänischen Femern A/S.


Präsentationen des Meetings sowie das Protokoll stehen zum Download bereit:

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