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Ernährung / Konsumgüter

Visiotex GmbH

In nur zwei Jahren wurden am Standort bereits mehr als 250‘000 WOVENIT Bezugssysteme produziert. Mit etablierten Designern und Architekten werden permanent neue Produkte für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche entwickelt und realisiert. So wurden bisher über 20 Projekte abgewickelt und sukzessive in die Serienfertigung überführt.

Visiotex wird weitere 3 Mio. Euro in Wismar investieren und langfristig zusätzliche Arbeitsplätze für qualifiziertes Personal schaffen. 

Längst erfüllen Textilien mehr als nur dekorative oder verhüllende Zwecke. Intelligente oder auch technische Textilien integrieren Funktionen und machen Hüllen multifunktional. Damit eignen sie sich für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche: Sie können Gebäude stabilisieren, schwer geschädigten Brandopfern helfen, ja selbst Leben überwachen!

Visiotex
Die VISIOTEX GmbH - ein Unternehmen der Visiogroup - hat neben der Produktion auch die gezielte Vermarktung und Weiterentwicklung der innovativen Technologie zur Herstellung funktionalisierter, intelligenter und dreidimensionaler Textilstrukturen für ein breites technisches Anwendungsfeld übernommen.


Hybridtextil – das ist die übergeordnete Bezeichnung für völlig neuartige Kombinationen von Textilien und weiteren Werkstoffen, die ganz neue Einsatzzwecke ermöglichen.

Die zu Grunde liegende 3D-Technologie basiert auf einer langjährigen Entwicklungsarbeit und wurde in der Zwischenzeit perfektioniert. Waren zu Beginn Vorteile vorherrschend, die sich auf Komfort und Kosten beschränkten, kommen nun ganz wesentliche Zusatznutzen hinzu. Komplexe Textilien für technische Anwendungen, aber auch für Bekleidungsteile können in einem Stück, ohne Nähte und ohne Zuschneide- und Konfektionsaufwand hergestellt werden. Durch das 'Wovenit' Verfahren ist es möglich, unterschiedlichste Materialien und Zusatzelemente selektiv und räumlich zu integrieren und funktionalisierte Fasern einzusetzen. Das Resultat: optische Effekte, haptisch attraktive Materialien, aktive und intelligente Materialien, leitfähige Stoffe, sensorisch agierende Stoffe, 3D-Materialien, volumetrische Textilen.

Die Einsatzbereiche sind nicht neu – und doch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Am Bau werden Materialien durch besondere Bauelemente aus Textil ersetzt, mit integrierten Leitungen, mit stabilisierender Funktion, mit optischem Effekt. Oder sie übernehmen die Funktion komplexer Faserverbundbauteile. Ganz nach Wunsch. Im Automobilbereich übernehmen intelligente Textilien dekorative Funktionen, schaffen haptische Attraktivität, individuelle Dessinierung oder übernehmen eine permanente Klimafunktion.

Am Menschen wird der Nutzen besonders entscheidend: Herzpatienten und ihre Angehörigen können wieder ein beruhigtes Leben führen, weil zukünftig wertvolle Daten automatisch über den Bekleidungsstoff erfühlt und im Notfall an die nächste Rettungsleitstelle weiter gegeben werden. Neugeborene werden über die Kleidung, die sie am Körper tragen, kontinuierlich und unmerklich überwacht. Gegebenenfalls werden lebenswichtige Impulse ausgelöst, die beispielsweise die Atmung animieren. Und – im Einsatz von Medizinertextilien wird zum Beispiel ein Chip integriert, der bei übermäßiger Strahlenbelastung warnt. Selbst übliche Bekleidung erhält jetzt einen Zusatznutzen, der weit über die bekannte Nässe- und Kälteschutzfunktion hinaus geht.

Auch wenn die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsgebiete sehr breit sind und völlig unterschiedliche Zielgruppen erreichen – die universalen Fertigungsmaschinen sind immer die selben. So wird mit Know-how und einmalig anzuschaffenden Produktionseinrichtungen ein enorm umfassendes Potenzial sehr zielgerichtet erreicht.

Durch die selektive Wahl der Bindung und der eingesetzten Fasern lässt sich das mechanisch technologische Verfahren der entstehenden Textilstruktur höchst individuell an besondere Erfordernisse problemlos anpassen.

Der Markt der intelligenten Textilien ist nicht nur in Deutschland unbefriedigt. Meist verfeinern neue Entwicklungen nur eine schon bestehende Technik. Grundlagen sind vorhanden; es wird nach Möglichkeit optimiert. Innovationen wurden bisher vermieden, wo bestehende Produkte den Markt versorgen können. Hohe Entwicklungskosten sind ein Grund, der fehlende Innovationsgrad vieler, oft großer Unternehmen ein weiteres Hemmnis. Der Bedarf ist da, in vielen Bereichen noch wenig definiert, weil das Wissen über die Möglichkeiten intelligenter Textilien fehlt. Dass Textilien selbst räumliche, dreidimensionale Funktionen und Strukturen zuverlässig übernehmen können, ist weitgehend unbekannt.

Für Unternehmen, die die Bedeutung von Hybridtextilien erkennen, ergibt sich daher ein ganz neuer wachsender Markt – mit erheblichen Synergien. Damit der Wissensvorsprung der VISIOTEX GmbH bleibt, werden die wesentlichen Anwendungen streng geschützt, sind patentrechtlich abgesichert oder befinden sich in Vorbereitung für einen Patentantrag. Durch Nutzung der Synergien der einzelnen Technologiebereiche wird ein enormer Markt aufgebaut werden. In allen disziplinübergreifenden Bereichen laufen intensive Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Kontakte zu Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern, wie dem Institut für Niedertemperatur und Plasmaphysik in Greifswald, dem Institut für Polymertechnologien in Wismar und dem Institut für Oberflächen- und Dünnschichttechnik an der Hochschule Wismar wurden bereits aufgebaut und werden künftig zu langfristigen Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft führen.

Ihr Ansprechpartner

Life Science, Nahrungsmittelindustrie
Länder: Südeuropa, Südamerika, Japan

Ursula Goldacker

Ursula Goldacker, Senior Berater

Tel: +49 (385) 59 2 25 - 34
Mobil: +49 (171) 559 44 95
Fax: +49 (385) 59 2 25 - 22
E-Mail: Kontakt aufnehmen zu Ursula Goldacker

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